Schlagwörter: Radurlaub 2022
Morgens beim Aufladen entdeckte ich Altbekanntes: gebrochene Speichen… Also: Umplanen. Zu unserer großen Überraschung hatte wirklich am Sonntag ein Fahrradladen auf. Wir also hin, das Rad abgegeben (soll Montag fertig sein…) und mit einem Leihrad zurück zur alten Unterkunft. Dort das zurückgelassene Gepäck aufgeladen und zur neuen Unterkunft gebracht. Auf in einen neuen, ungeplanten Tag in Odense…
Die Bootsfahrt auf dem (der ?) Å gehört zu einem Odense-Besuch dazu, wurde uns gesagt. Wir haben auf die Motorvariante verzichtet und sind „Vandcykler“, also Tretboot gefahren.
Stadtansichten am Rande und jenseits des H.C. Andersen Wegs.
Hans Christian Andersen begegnet einem in Odense überall. Schließlich wurde er hier geboren, und er ist einer der zwei Ehrenbürger der Stadt. Schön ist der H. C. Andersen-Weg, der durch die Stadt leitet und so auch einen tollen Überblick bietet.
In der Nähe des Örtchens Hesselager liegt Dänemarks größter Findling – 12 Meter hoch, 46 Meter Umfang, ca. 1000 Tonnen schwer. Der Sage nach hat eine Riesin den Stein dorthin geworfen, daher der Name „Damenstein“ – Damestenen. Inzwischen ist man sich jedoch sicher, dass es die eiszeitlichen Gletscher waren, die den Stein von Schweden nach Fünen transportiert haben…
Die Wettervorhersage zeigte für Sjælland/Seeland in den nächsten Tagen viel Regen und Gewitter, also planten wir um. Zunächst ging es aber erstmal auf der Ostseeroute Nr.8 weiter Richtung Nyborg. Unterwegs konnten wir Dänemarks größten Findling, den „Damestenen„, bestaunen. Auch auf der Strecke: Wunderschöne Fachwerkhäuser und beeindruckende Herrenhäuser. Mittagspause machten wir in Nyborg. Statt mit dem Zug über den Storebælt ging es von dort aus aber weiter nach Odense.
Morgens verließen wir (endlich) Helnæs. Auf der Strecke Richtung Faaborg kamen wir auch durch die „Svanninge Bakker“, auch die „Alpen von Fünen“ genannt. Und ja, gefühlt würden wir über jede Bergkuppe geleitet. Mittags erreichten wir Faaborg. Wieder einmal eine sehenswerte Stadt! Weiter ging es über einen letzten Hügel dann endlich direkt am Meer entlang. Leider hat der Wind zu dem Zeitpunkt beschlossen zum einen richtig aufzudrehen, und zum anderen von vorne zu kommen. Entspannt durch die Ebene rollen ist anders… In Svendborg haben wir dann die Tour des Tages beendet und uns abends noch in der Stadt umgesehen.