Island, Tag 14: Keflavík
Der Island-Urlaub neigte sich rasant dem Ende zu. Von Reykjavík ging es zurück nach Keflavík auf der Halbinsel Reykjanesskagi. So ohne Sturm und Regen konnte man auch etwas von der Landschaft wahrnehmen.
Die Straße führt durch eine Lavawüste – mal wieder und trotzdem wieder anders. Aber immerhin liegt Reykjanesskagi auf der Bruchzone zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen Kontinentalplatte. Hier bebt häufig die Erde, hier gibt es mit die heißesten Geothermalquellen Islands (in einem Kilometer Tiefe wurden hier zum Teil 300°C gemessen) und wie selbstverständich auch mehrere aktive Vulkansysteme. Der letzte Ausbruch war im August 2022. Unsere Nichte hat diesen in ihren ersten Tagen auf Island noch mitbekommen.
Entlang der Straße gibt es neuere und ältere Kunst zu bewundern…
In Keflavík selbst haben wir zunächst unsere Unterkunft für die Nacht aufgesucht und den Camper ausgeräumt. Anschließend ging es zum Vermieter und wir mussten von unserem Gefährt Abschied nehmen. Er hat uns über zwei Wochen treu begleitet und wir hatten einen tollen Urlaub. Einen Camper zu mieten war genau die richtige Entscheidung für uns.
Nach dem Spaziergang und ersten Sortieraktionen in der Unterkunft hatten wir dann noch Zeit, uns Keflavík anzuschauen. Die sechstgrößte Stadt Islands (ca. 8500 Einwohner) hat auch so etwas wie ein Stadtzentrum und von der Bucht aus kann man bei gutem Wetter bis Reykjavík schauen. Der Wind frischte auf und das zunächst noch ruhige Wasser der Bucht schlug mit immer größeren Wellen ans Ufer.
Wir entdeckten noch einen großen Park mit Spielplatz und einer Minigolfbahn. Die war dann doch ganz anders als wir es in Deutschland gewohnt sind. Keine Hindernisbahn, sondern wirklich ein echter 18-Loch-Golfplatz auf Miniaturformat geschrumpft. Lustig.
Dann hieß es Koffer packen und möglichst früh ins Bett, denn am nächsten Tag ging es nach Hause.












